Webkataloge sind die Bibliotheken des Internets

Im World Wide Web würde die eine oder andere Information sicher auf ewig im Nirwana der Daten verschwinden oder unter tausend ähnlichen Einträgen schlichtweg kaum auffindbar sein, gäbe es keine Webkataloge, auch Webverzeichnisse genannt. Einst zur wissenschaftlichen Katalogisierung des Internets entwickelt, sammeln und sichten diese Kataloge Informationen und ordnen sie am Ende in Kategorien ein. Gesammelt werden jedoch nicht nur komplexe Webseiten, sondern auch einzelne Dokumente. Verglichen mit regulären Bibliotheken für Printmedien können Webkataloge noch einiges mehr, z.B. bieten sie Querverweise zu verwandten Themen; dies sowohl in der Sprache des ursprünglich gesuchten Inhalts, als auch in vielen anderen Sprachen.

 

Webkataloge sind die Bibliotheken des Internets

 

Im Unterschied zur Suche über Suchmaschinen ist die Suche in Webkatalogen zumeist effektiver, weil die Inhalte aufgrund einer redaktionellen Kontrolle weniger umfangreich und qualitativ gehaltvoller sind. Als Beispiel kann hier der Therapeutenkatalog dienen, über den Therapeuten aller Gesundheitsbereiche je nach Präsentationspaket unterschiedlich intensiv auf sich und ihre Leistungen aufmerksam machen können. Wer also im Raum Berlin einen Heilpraktiker mit Schwerpunkt auf Selbstheilung sucht, wird hier binnen kurzer Zeit fündig und bekommt zudem ein Mehr an Informationen, das ihm eine Suchmaschine erst nach größerem Zeitaufwand bieten würde.

 

Webverzeichnisse unterteilt man in dreimal zwei Arten: Die manuell gepflegten Webkataloge unterscheiden sich von den automatisch generierten in der Sichtung und Einsortierung durch Menschen, wodurch sie ein qualitativ höheres Niveau erreichen, z.B. Info-Gesundheit. Die automatisch generierten Kataloge punkten hingegen mit mehr und aktuellen Inhalten. Eine weitere Unterteilung erfolgt in hierarchische und nicht-hierarchische Webverzeichnisse, wobei Letztere als optimaler bewertet werden, da sie einen bestimmten Inhalt nicht in ausschließlich eine Kategorie einordnen, sondern ein Artikelnetzwerk bilden, was die Suche vereinfacht. Zuletzt wird zwischen kommerziellen und nicht kommerziellen Webkatalogen unterschieden. Erstere stehen in der Kritik, Listenpositionen zu verkaufen und somit die objektive Einschätzung des Besuchers zu manipulieren.

 

 

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